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Über die Enz, Kinzig, Murg, Nagold und den Rhein wurde mehrere Jahrhunderte Holz aus dem Schwarzwald durch die Flößerei zur Verwendung im Schiffbau, als Bauholz und anderes exportiert. Ein großer Boom dieses Handwerkszweigs fand im 18. Jahrhundert statt und führte zu großflächigen Kahlschlägen. Da die langen und gerade gewachsenen Tannen für den Schiffbau meist nach Holland geflößt wurden, wurden sie auch einfach „Holländer“ genannt. Bis heute zeugen Wiederaufforstungen mit Fichtenmonokulturen von der Zerstörung des natürlichen Mischwalds. Wegen des Ausbaus des Schienen- und Straßennetzes endete die Flößerei größtenteils mit dem 19. Jahrhundert. Verschifft werden zur heutigen Zeit besonders große Tannen, die große Bereiche astfreien Holzes aufweisen, nach Japan. Die Expo 2000 ermöglichte durch den weltweiten Werbeeffekt eine Wiederauferstehung dieses Wirtschaftszweiges. Stark ist die Bedeutung der Holzbestände des Schwarzwalds durch den zunehmenden Verkauf von Pelletheizungen wieder gestiegen.